….entdecken wir in uns die Sehnsucht nach dem „endlich Sonne“…
Am heutigen Tag habe ich tatsächlich Glück und wenn ich aus dem Fenster schaue, strahlt mir blauer Himmel entgegen und sattes grün schmückt die Bäume vor dem Büro.
Welch eine Wohltat nach den langen Wintermonaten und den trüben Wochen.
Die Sehnsucht nach dem „endlich Sonne“, darin steckt für mich auch der stete Wunsch des Menschen, dass Zeiten sich ändern, dass Dinge anders werden, dass es ’nicht so weitergeht wie bisher‘ – ein nachvollziehbarer, sehnsuchtsvoller Gedanke.
Ein Gedanke, der jede:n von uns in diesen Zeiten, in denen die Weltlage fast nur Katastrophen verkündet und es kaum noch verlässliche Aussichten auf Friedvolles gibt, immer wichtiger wird. So auch wohl die Idee hinter dem Hashtag ‚Hoffnung‘, der in den letzten Monaten sich wieder-erstarkt auf den Sozialen Medien sich verbreitet. Der Grundgedanke ist so schlicht und doch zentral in der aktuellen Zeit: Die Hoffnung nicht verlieren, sondern in den kleinen Momenten des Alltags und auch den großen Momenten der Weltenlage diesen Funken dessen, was uns weitermachen läßt, in den Blick nehmen. Ganz bewusst sich FÜR die Hoffnung entscheiden und ihr nachgehen. Gemeinsam.

Und nicht nur auf den schnell-lebigen Sozialen Medien verbreitet sich diese Hoffnungs-Perspektive, nein, auch auf den eher langsameren Pfaden der Bücherwelt findet sich die Sehnsucht nach dem Hinschauen auf das, was weitermachen lässt – „Was wir meinen, wenn wir Hoffnung sagen“ ist ein Sammelband mit ganz unterschiedlichen zeitgenössischen Autor:innen, die in ihren Beiträgen sich einem Begriff nähern, der mehr (als) ein Gefühl ist: Darauf hoffen, dass es anders sein kann.
Lassen auch Sie sich anstecken von der Hoffnung!
Meine Buchempfehlung für den Frühling:
https://www.oekom.de/buch/was-wir-meinen-wenn-wir-hoffnung-sagen-9783987265167
Mit hoffnungsfrohen Grüßen aus dem Haus Tobias
Leslie Seymor, Bildungsreferentin und Klinikseelsorgerin

